Dach bauen in Polen

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30. August 2007

DIE FEUER(FESTE)-ROTE

Abgelegt unter: Dachbau allgemein — admin @ 22:59

In vielen Einfamilienhäusern wird das Dach­geschoß schon beim Bau für einen weite­ren Ausbau vorbereitet. Der Ausbau selbst soll dann einfach und schnell von der Hand gehen. Die Sicherheit im Brandfall wird da­bei oft vergessen oder vernachlässigt. „Die Rote”, zugleich Feuerschutzplatte und Dämmplatte, ist nach DIN 4102 „Brandver­halten von Baustoffen” in die Baustoffklas­se A2 - nicht brennbar - eingestuft und soll mit der dazugehörigen Unterkonstruktion einem Feuer mindestens 30 Minuten stand­halten. Die Gipsplatte besteht nach Her­steller-Angaben zu etwa 20 Prozent aus Wasser, der armierte Kern soll zudem für erhöhten Gefügezusammenhalt und mehr Stabilität sorgen. „Die Rote” eignet sich auch gut für Selbstbauer.

MOOS AUF DEM DACH?

Abgelegt unter: Dachbau allgemein — admin @ 19:14

Wenn Moosbewuchs auf dem Dach ein Problem für Sie ist, so gibt es jetzt eine Lösung. Die aus Kupfer bestehende Dachreinigungsplatte „Biberkraft” soll dem Moos ans Le­dergehen: Regen wäscht Kupferionen aus den Platten, die über das Dach verteilt werden und so den pflanzlichen Be­wuchs verhindern. Nach Angaben des Herstellers genügen schon ein bis zwei Biberkraft-Reihen, um das Dach dauer­haft sauber zu halten. Die Reinigungspiatten, die einfach unter die vorhandenen Dachziegel geschoben werden, gibt es in den gängigsten Dachziegelformen.

 

ANPASSUNGSFÄHIGE DAMPFBREMSE

Abgelegt unter: Dachbau allgemein — admin @ 19:07

Jede Dämmkonstruktion muß, will sie eine maximale Dämmwirkung erzielen, luft- und wasserundurchlässig abgedichtet sein. Denn Luft­zirkulation verringert die Dämmwirkung, und Feuchtigkeit gefährdet die Konstruktion. Eine raumseitig angebrachte Dampfbremse soll deshalb verhindern, daß feuchte Luft aus dem Wohnraum in Wand oder Decke dringt und dort kondensiert. Das Problem bei Dampfbremsen ist aber, daß sie, ist doch einmal Feuchtigkeit in die Wand eingedrungen, ein schnelles Abtrocknen verhindern. Das Fraunhofer-Institut für Bauphy­sik hat deshalb mit Unterstützung der Gips-Schüle-Stiftung eine varia­ble Dampfbremse entwickelt: Bei hohen Temperaturen mit entspre­chender Luftfeuchtigkeit öffnet die „Difunorm Vario”-Folie ihre Poren, läßt den Wasserdampf raumseitig entweichen und die Konstruktion aus­trocknen. Bei kalter, trockener Luft dagegen macht die Folie dicht, die Konstruktion bleibt trocken, weil auch keine Luft aus dem Innenraum eindringen kann. Und Su­sanne Gehle, Produktmanagerin von G+H Isover, die die Lizenzrechte für das Produkt erwor­ben haben, feiert die Errungenschaft: Bei einem Dachaufbau mit „Difunorm Vario” ist „der Befall des Holzes durch Pilze ausgeschlossen, chemischer Holzschutz in Zukunft also verzichtbar”.

26. August 2007

Decra-Dachplatten mit Stahl kern

Abgelegt unter: Dachbau allgemein — admin @ 15:24

Eine leichte Alternative fürs Dach sind sogenannte Decra-Platten mit einem verzinkten Stahlkern. Die Vollverzinkung ergibt galvanischen Rostschutz auch an den Schnittflächen, so die Hersteller. Die Platte wird anschließend beidsei-tig beschichtet und garan­tiert so eine gute Verbin­dung zwischen den nachfolgenden Lagen und der Verzinkung. Dann wird Steingranulat aufgetragen, das ein natürliches und schönes Aussehen bewir­ken soll. Es verhindert vor allen Dingen Geräuschbelä­stigungen, beispielsweise durch Regen. Die ab­schließende Acrylharz-Versiegelung schützt sicher vor Umwelteinflüssen. Sie solt auch die Bildung von Moosflechten verhindern. Diese Art der Dachein­deckung eignet sich besonders, wenn eine uttraleichte Bauweise gefordert wird. Das Gewicht pro Quadratmeter beträgt nur 6,8 Kilogramm. Auch bei der nachträg­lichen Sanierung eines Flachdachs ist die Dach­platte interessant. Denn sie leitet das Regenwasser schon bei acht bis zwölf Grad Dachneigung gut ab. Ihr Preis-Leistungs-Verhält­nis ist vergleichsweise günstig. Das zahlt sich aus, wenn schon Auf- oder Ausbau des Hauses eine Menge Geld kosten.

Für eine neue Dachepoche zur Jahrtausendwende

Abgelegt unter: Dachbau allgemein — admin @ 15:03

Für eine neue Dachepoche zur Jahrtausendwende wird Farbe den Spielraum der Dachgestaltung wesentlich erweitern. Deswegen gibt es unsere Großpfannenziegel-Modelle „FUTURA”, „RATIO”, „BALANCE”, „SINFONIE” in den attraktiven Farben Naturrot, Kupferrot engobiert, Dunkelbraun engobiert und Anthrazit engobiert und „DOMINO” -der geradlinige Glattziegel - in naturrot, grau und anthrazit engobiert. Für „FUTURA” stehen außerdem die „NOBLESSE”-Farben Blau, Grün, Braun und Schwarz zur Verfügung. Damit ermöglichen unsere Croß-pfannenziegel nicht nur in der Form, sondern auch in der Farbe repräsentative Gestaltungsmöglichkeiten. CREATON-Pfannenziegel sind Markenprodukte - mit edlem Seidenglanz und einer in der Crob-keramik wohl einmalig glatten Oberfläche sowie höchster Kratz- und Stoßfestigkeit. Diese außergewöhnliche Qualität wird durch beste Rohstoffe und das hochmoderne „Hydrocasing”-Brennverfahren in der Flachbrandkassette ermöglicht. Für Qualität gibt es keinen Ersatz: CREATON-Markenqualität.

Dachaufbauten

Abgelegt unter: Dachbau allgemein — admin @ 01:52

Dachaufbauten

Zur Hauptgruppe der Dachaufbauten zählen die Gauben (auch Gaupen genannt). Grund­sätzlich sind es senkrecht stehende Dach­fenster in einer geneigten Dachfläche. Sie kommen in den vielfältigsten Varianten vor. Unterschieden wird nach ,,stehender” oder „liegender” Dachgaube. Zu dieser Gruppe zählt die, wohl am schönsten wirkende, Fledermausgaube. Weiterhin gibt es Rund-, Spitz-, Schlepp- und Fischmaulgauben. Gau­ben werden beim Erstellen des Dachstuhls vom Zimmermann in die Dachkonstruktion eingearbeitet. Es gibt aber auch bereits vorge­fertigte Gauben aus Holz, Metall und anderen Materialien.

Zur anderen Hauptgruppe zählen die Dachfenster. Vom kleinen, schmalen Blech­fenster geht die Entwicklung heute zum großflächigen Atelierfenster. Die für den Schornsteinfeger wichtigen Ausstiegsfenster sind ebenfalls größer und moderner gestaltet worden.

Schiefer - „die graue Eminenz”

Abgelegt unter: Ziegeldächer, Dachbau allgemein — admin @ 01:50

Schieferdeckungen prägen ganze Landstriche und Städte. Seine lange Lebensdauer, die War­tungsfrei hei t und die naturgemäße Schönheit machen ihn immer beliebter. Inzwischen gibt es auch guten und preiswerten Schablonen­schiefer. Guter Schiefer besteht überwiegend aus Glimmer, Ton und Quarz und hat von Natur aus keine Risse. Das glatte Material klingt hell beim Anschlagen. Die Glimmerla­gen geben auch saurem Regen kaum eine Angriffschance, so daß er widerstandsfähig gegen Umweltverschmutzungen ist. Sonstige Dachdeckungsarten: Stroh- und Reetdächer zählen zu den Weichbedachungen. Sie sind genehmigungspflichtig und unterliegen be­sonderen Brandschutz- und Versicherungsbe­dingungen. Diese Deckung ist speziell in Norddeutschland sehr beliebt. Faserzement ist ein weiteres Deckungs­material. Das Rohmaterial der verschieden­sten Dachdeckungsmaterialien besteht aus pflanzlichen und glasigen Faserstoffen, dem steinige Bindemittel zugesetzt werden. Faser­zementplatten sind dicht, leicht, bruchsicher, aber dafür weniger alterungsbeständig. Als weitere Deckungsarten wären noch zu nennen:

►Metalldeckung: Zink-, Kupfer- und Alumi­
niumblech, verzinktes Stahlblech

â–ºDachpappendeckung: Teer-, Bitumen- oder Sonderdachpappen, auch als einlagige Deckung, Verbanddeckung oder/und für das Gründach

â–ºKiespreßdachdeckung (auch für das Grün­dach), Sturmdeckung sowie

â–ºHolzschindeldeckung: Zeder, Tanne, Fichte, Kiefer, Lärche, Buche, Eiche.

Immer mehr Großziegel

Abgelegt unter: Ziegeldächer — admin @ 01:46

Die in den letzten Jahren erfolgte Entwicklung von Großziegeln mit nur fünf bis acht Stück auf den Quadratmeter ist mit Gelassenheit zu betrachten. Bisher konnten sie sich noch nicht durchsetzen, werden natürlich von den Dachdeckern dankend angenommen. Die wirtschaftliche Großpfanne gibt es auch in verschiedenen farbigen Glasuren bei dem einen oder anderen Hersteller: Sie vergrößern den gestalterischen Spielraum auf dem Dach.

Zu nennen wären noch die Verschiebeziegel. Diese Sonderform macht eine neue Lattung beim Lmdecken überflüssig, denn sie hat einen Überdeckungsspielraum von 80 Millimetern.

Der Einsatz der Dachziegel und Dachsteine hängt von den Dachneigungen und dem Dachaufbau (Dachunterkonstruktion) ab. In den „Allgemeinen Fachregeln für Dachdecker” werden Regeldachneigungen vorge­schrieben (DIN 456).

Vielfalt auf dem Dach

Abgelegt unter: Ziegeldächer, Dachbau allgemein — admin @ 01:43

Vielfalt auf dem Dach

Die Baufamilie hat also die Qual der Wahl. Von beiden Sorten gibt es Flächenziegel oder -steine für die Flächendeckung und so genannte Formziegel oder Formsteine. Dabei handelt es sich um Sonderformen zur exakteren Detailausführung eines Daches wie Trauf-, First-, Ortgang-, Grat-, Kehl- und Lüftungsziegel beziehungs­weise -steine. Neben diesen Formen gibt es noch Schmuckziegel, die der Verschönerung der Dächer dienen.

Die Flächendachziegel gliedern sich in drei Hauptgruppen für unterschiedliche Dachneigungen von 22 bis 90 Grad (spezielle Flachdachziegel schon ab acht Grad mit Unterkonstruktion).

Flachziegel:

â–ºBiberschwanzziegel im Rund-, Segment-, Spitz-, Gerad-, Rautenspitz-, Gotischen und Sechseckschnitt (in verschiedenen Stärken und Größen) sowie

â–ºSchwalbenschwanzziegel Sie gelten als unserem Klima optimal angepasste und historisch älteste Modellformen.

â–ºHohlziegel: auch Pfannen genannt, sind in den Flächen stark gekrümmt. Dazu zählen:

â–ºNonnenziegel (werden auch Rinnenziegel genannt) und

â–ºMönchziegel (auch Deckziegel genannt)

â–ºdie S-förmig gekrümmten Hohlpfannen mit rechts- oder linksseitiger Krempe, die über den Nachbarziegel greift, und Doppelkremper mit doppelseitiger Krempe
Falzziegel: (ebene oder gekrümmte Quer­ schnitte, einfache oder doppelte Falze am
Kopf und/oder an den Seiten).

â–ºDazu zählen:

â–ºdie flache Falzplatte und die hohlpfannenförmige Flachdachpfanne (beide Formen jeweils mit doppelten Kopf- und Seitenfalzen)

â–ºdie flach gewölbten Flachdachziegel und Flachpfannen mit Unterkonstruktion

â–ºdie mit zwei muldenförmigen Vertiefungen sowie zwei Kopf- und Seitenfalzen versehenen Muldenfalzziegel sowie die

â–ºKlosterpfannen; kombinierte Mönch-Non­ nen-Ziegel mit Kopf und Seitenfalz.

â–ºDiese weiterentwickelten Hohlpfannen sind seit rund hundert Jahren bei uns heimisch und damit die jüngsten in der historischen Betrachtung.


weils mit doppelten Kopf- und Seitenfalzen)

â–ºdie flach gewölbten Flachdachziegel und
Flachpfannen mit Unterkonstruktion

â–ºdie mit zwei muldenförmigen Vertiefungen
sowie zwei Kopf- und Seitenfalzen versehenen
Muldenfalzziegel sowie die

â–ºKlosterpfannen; kombinierte Mönch-Non­
nen-Ziegel mit Kopf und Seitenfalz.

Diese weiterentwickelten Hohlpfannen sind seit rund hundert Jahren bei uns heimisch und damit die jüngsten in der historischen Betrachtung.

Farbige Dächer

Abgelegt unter: Ziegeldächer, Dachbau allgemein — admin @ 01:37

Tondachziegel haben den Vorteil der Langlebigkeit. Vorausgesetzt, daß fachlich korrekt eingedeckt wird, halten sie ein Dach über zwei bis drei Generationen regendicht. Bei derzeitigen Umdeckungsarbeiten findet man nicht selten Ziegel aus der Zeit um 1850. Obwohl Dachziegel inzwischen High-Tech-Produkte sind, haben auch sie Nach­teile. Diese resultieren aus der Zusam­mensetzung und werden mit der Aufbereitung des Tones akut. Wird bei einer feuchten Aufbereitung die Ton­masse nicht extrem dünn gewalzt, können kleine Einschlüsse aus Cal-ciumoxyd beim Brennen im Ton zurückbleiben und zu Ausblühungen (in der Regel an der Unterseite der Ziegel) führen. Besser ist eine Trocken­aufbereitung des Tones. Hierbei wird er bis zur Korngröße von höchstens 0,5 Millimeter gemahlen. Das gut ver­teilte Calciumoxyd wird als unschädli­ches Silikat gebunden.

diffusionsdichte Folie (Dampfsperre)

Die Tondachziegel haben derzeit einen Marktanteil in Deutschland von 43 Prozent, der aber durch den Preis­verfall im Steigen begriffen ist.

Betondachsteine gibt es seit über 150 Jah­ren. Sie wurden lange Zeit manuell gefertigt, die industrielle Produktion mit Großserien begann vor rund 40 Jahren. Damit ist dieses Deckungsmaterial wohl das jüngste von allen. Es hat einen rasanten Aufschwung erlebt und sich den größten Marktanteil in Deutschland erkämpft (49 Prozent). Dachsteine sind heute in einer breiten Farben- und Formenvielfalt erhältlich.

Betondachsteine werden durch Mischen von Zement, quarzhaltigem Sand und Wasser hergestellt. Die Oberfläche der meisten Dach­steine ist mit einer Acrylatbeschichtung auf Wasserbasis veredelt. In die Farbe eingebettet sind wiederum Eisenoxydpigmente und mine­ralische Füllstoffe. Bei 60 Grad werden die Dachsteine dann sechs bis acht Stunden spe-zialgetrocknet. Nach der anschließenden Ver­packung erfolgt die endgültige Aushärtung durch Lagern im Freien. Der Betondachstein ist regensicher, absolut dicht und hat eine ausgeglichene Ökobilanz.

Das Problem der Betondachsteine der früheren Generation waren Kalkausblühun-gen und Bemoosung. Doch die Hersteller haben reagiert: Die neuen Oberflächen Verede­lungen weisen ein verbessertes Alte­rungsverhalten auf. Die führenden Produzenten betonen auch deshalb, daß sie eine 30jährige Garantie auf Festigkeit und Frostbeständigkeit gewähren. Die wohl bekanntesten Dachsteine sind die „Frankfurter Pfanne”, der „Heidelberger Dach­stein” und die „Finkenberger Pfanne”.

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