Dach bauen in Polen

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26. August 2007

Schiefer - „die graue Eminenz”

Abgelegt unter: Ziegeldächer, Dachbau allgemein — admin @ 01:50

Schieferdeckungen prägen ganze Landstriche und Städte. Seine lange Lebensdauer, die War­tungsfrei hei t und die naturgemäße Schönheit machen ihn immer beliebter. Inzwischen gibt es auch guten und preiswerten Schablonen­schiefer. Guter Schiefer besteht überwiegend aus Glimmer, Ton und Quarz und hat von Natur aus keine Risse. Das glatte Material klingt hell beim Anschlagen. Die Glimmerla­gen geben auch saurem Regen kaum eine Angriffschance, so daß er widerstandsfähig gegen Umweltverschmutzungen ist. Sonstige Dachdeckungsarten: Stroh- und Reetdächer zählen zu den Weichbedachungen. Sie sind genehmigungspflichtig und unterliegen be­sonderen Brandschutz- und Versicherungsbe­dingungen. Diese Deckung ist speziell in Norddeutschland sehr beliebt. Faserzement ist ein weiteres Deckungs­material. Das Rohmaterial der verschieden­sten Dachdeckungsmaterialien besteht aus pflanzlichen und glasigen Faserstoffen, dem steinige Bindemittel zugesetzt werden. Faser­zementplatten sind dicht, leicht, bruchsicher, aber dafür weniger alterungsbeständig. Als weitere Deckungsarten wären noch zu nennen:

►Metalldeckung: Zink-, Kupfer- und Alumi­
niumblech, verzinktes Stahlblech

â–ºDachpappendeckung: Teer-, Bitumen- oder Sonderdachpappen, auch als einlagige Deckung, Verbanddeckung oder/und für das Gründach

â–ºKiespreßdachdeckung (auch für das Grün­dach), Sturmdeckung sowie

â–ºHolzschindeldeckung: Zeder, Tanne, Fichte, Kiefer, Lärche, Buche, Eiche.

Immer mehr Großziegel

Abgelegt unter: Ziegeldächer — admin @ 01:46

Die in den letzten Jahren erfolgte Entwicklung von Großziegeln mit nur fünf bis acht Stück auf den Quadratmeter ist mit Gelassenheit zu betrachten. Bisher konnten sie sich noch nicht durchsetzen, werden natürlich von den Dachdeckern dankend angenommen. Die wirtschaftliche Großpfanne gibt es auch in verschiedenen farbigen Glasuren bei dem einen oder anderen Hersteller: Sie vergrößern den gestalterischen Spielraum auf dem Dach.

Zu nennen wären noch die Verschiebeziegel. Diese Sonderform macht eine neue Lattung beim Lmdecken überflüssig, denn sie hat einen Überdeckungsspielraum von 80 Millimetern.

Der Einsatz der Dachziegel und Dachsteine hängt von den Dachneigungen und dem Dachaufbau (Dachunterkonstruktion) ab. In den „Allgemeinen Fachregeln für Dachdecker” werden Regeldachneigungen vorge­schrieben (DIN 456).

Vielfalt auf dem Dach

Abgelegt unter: Ziegeldächer, Dachbau allgemein — admin @ 01:43

Vielfalt auf dem Dach

Die Baufamilie hat also die Qual der Wahl. Von beiden Sorten gibt es Flächenziegel oder -steine für die Flächendeckung und so genannte Formziegel oder Formsteine. Dabei handelt es sich um Sonderformen zur exakteren Detailausführung eines Daches wie Trauf-, First-, Ortgang-, Grat-, Kehl- und Lüftungsziegel beziehungs­weise -steine. Neben diesen Formen gibt es noch Schmuckziegel, die der Verschönerung der Dächer dienen.

Die Flächendachziegel gliedern sich in drei Hauptgruppen für unterschiedliche Dachneigungen von 22 bis 90 Grad (spezielle Flachdachziegel schon ab acht Grad mit Unterkonstruktion).

Flachziegel:

â–ºBiberschwanzziegel im Rund-, Segment-, Spitz-, Gerad-, Rautenspitz-, Gotischen und Sechseckschnitt (in verschiedenen Stärken und Größen) sowie

â–ºSchwalbenschwanzziegel Sie gelten als unserem Klima optimal angepasste und historisch älteste Modellformen.

â–ºHohlziegel: auch Pfannen genannt, sind in den Flächen stark gekrümmt. Dazu zählen:

â–ºNonnenziegel (werden auch Rinnenziegel genannt) und

â–ºMönchziegel (auch Deckziegel genannt)

â–ºdie S-förmig gekrümmten Hohlpfannen mit rechts- oder linksseitiger Krempe, die über den Nachbarziegel greift, und Doppelkremper mit doppelseitiger Krempe
Falzziegel: (ebene oder gekrümmte Quer­ schnitte, einfache oder doppelte Falze am
Kopf und/oder an den Seiten).

â–ºDazu zählen:

â–ºdie flache Falzplatte und die hohlpfannenförmige Flachdachpfanne (beide Formen jeweils mit doppelten Kopf- und Seitenfalzen)

â–ºdie flach gewölbten Flachdachziegel und Flachpfannen mit Unterkonstruktion

â–ºdie mit zwei muldenförmigen Vertiefungen sowie zwei Kopf- und Seitenfalzen versehenen Muldenfalzziegel sowie die

â–ºKlosterpfannen; kombinierte Mönch-Non­ nen-Ziegel mit Kopf und Seitenfalz.

â–ºDiese weiterentwickelten Hohlpfannen sind seit rund hundert Jahren bei uns heimisch und damit die jüngsten in der historischen Betrachtung.


weils mit doppelten Kopf- und Seitenfalzen)

â–ºdie flach gewölbten Flachdachziegel und
Flachpfannen mit Unterkonstruktion

â–ºdie mit zwei muldenförmigen Vertiefungen
sowie zwei Kopf- und Seitenfalzen versehenen
Muldenfalzziegel sowie die

â–ºKlosterpfannen; kombinierte Mönch-Non­
nen-Ziegel mit Kopf und Seitenfalz.

Diese weiterentwickelten Hohlpfannen sind seit rund hundert Jahren bei uns heimisch und damit die jüngsten in der historischen Betrachtung.

Farbige Dächer

Abgelegt unter: Ziegeldächer, Dachbau allgemein — admin @ 01:37

Tondachziegel haben den Vorteil der Langlebigkeit. Vorausgesetzt, daß fachlich korrekt eingedeckt wird, halten sie ein Dach über zwei bis drei Generationen regendicht. Bei derzeitigen Umdeckungsarbeiten findet man nicht selten Ziegel aus der Zeit um 1850. Obwohl Dachziegel inzwischen High-Tech-Produkte sind, haben auch sie Nach­teile. Diese resultieren aus der Zusam­mensetzung und werden mit der Aufbereitung des Tones akut. Wird bei einer feuchten Aufbereitung die Ton­masse nicht extrem dünn gewalzt, können kleine Einschlüsse aus Cal-ciumoxyd beim Brennen im Ton zurückbleiben und zu Ausblühungen (in der Regel an der Unterseite der Ziegel) führen. Besser ist eine Trocken­aufbereitung des Tones. Hierbei wird er bis zur Korngröße von höchstens 0,5 Millimeter gemahlen. Das gut ver­teilte Calciumoxyd wird als unschädli­ches Silikat gebunden.

diffusionsdichte Folie (Dampfsperre)

Die Tondachziegel haben derzeit einen Marktanteil in Deutschland von 43 Prozent, der aber durch den Preis­verfall im Steigen begriffen ist.

Betondachsteine gibt es seit über 150 Jah­ren. Sie wurden lange Zeit manuell gefertigt, die industrielle Produktion mit Großserien begann vor rund 40 Jahren. Damit ist dieses Deckungsmaterial wohl das jüngste von allen. Es hat einen rasanten Aufschwung erlebt und sich den größten Marktanteil in Deutschland erkämpft (49 Prozent). Dachsteine sind heute in einer breiten Farben- und Formenvielfalt erhältlich.

Betondachsteine werden durch Mischen von Zement, quarzhaltigem Sand und Wasser hergestellt. Die Oberfläche der meisten Dach­steine ist mit einer Acrylatbeschichtung auf Wasserbasis veredelt. In die Farbe eingebettet sind wiederum Eisenoxydpigmente und mine­ralische Füllstoffe. Bei 60 Grad werden die Dachsteine dann sechs bis acht Stunden spe-zialgetrocknet. Nach der anschließenden Ver­packung erfolgt die endgültige Aushärtung durch Lagern im Freien. Der Betondachstein ist regensicher, absolut dicht und hat eine ausgeglichene Ökobilanz.

Das Problem der Betondachsteine der früheren Generation waren Kalkausblühun-gen und Bemoosung. Doch die Hersteller haben reagiert: Die neuen Oberflächen Verede­lungen weisen ein verbessertes Alte­rungsverhalten auf. Die führenden Produzenten betonen auch deshalb, daß sie eine 30jährige Garantie auf Festigkeit und Frostbeständigkeit gewähren. Die wohl bekanntesten Dachsteine sind die „Frankfurter Pfanne”, der „Heidelberger Dach­stein” und die „Finkenberger Pfanne”.

Dachziegel oder doch lieber Beton-Dachsteine?

Abgelegt unter: Ziegeldächer — admin @ 01:32

Die überwiegend eingesetzten Materialien für den Wohnungsbau (92 Prozent) sind jedoch Tondachziegel und Betondachsteine. Bei diesem Thema scheiden sich die Geister und polarisierte Meinungen treffen aufeinander. Wir versuchen eine objektive Beurteilung und stellen die Dachmaterialien vor:

Der gebrannte Tondachziegel begleitet uns Menschen schon seit über vier Jahrtausenden. Seit dieser Zeit wurde der Tondachziegel zum High-Tech-Produkt entwickelt. Aus den Ele­menten Erde, Wasser, Feuer und Luft gefertigt, ist er ein Naturprodukt, das natürlich altert und dabei eine Patina annimmt, durch die lebendige Dachlandschaften in Städten ent­stehen. Ziegel nehmen durch kapillare Poren Feuchtigkeit - als Wasser oder Dampf - auf und geben sie relativ schnell wieder ab. Gleichwohl sind sie dabei absolut regendicht. Der Ton wird gemahlen, geformt und getrock­net, der Tonrohling bei 900 bis 1.200 Grad gebrannt. Je nach Zutaten und Brennvorgang entstehen normal rote oder grauschwarze „Ziegel-Scherben”. Wird auf dem Rohling noch eine Tonschlämme aufgebracht und gebrannt, entsteht eine Engobe mit einer dichteren Oberfläche. Ton und Schlämme gehen eine unlösbare Verbindung mit­einander ein, die eine hohe Sicherheit gegen Vermoo­sen, chemische Angriffe der aggressiven Luft sowie des sauren Regens bieten. Außer­dem ist der Ziegel resistent gegenüber UV-Strahlen.

Noch etwas mehr bietet der glasierte Tonziegel. Die bei sehr hohen Temperatu­ren mit meist farbiger Gla­sur gebrannten Dachziegel sind besonders widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse.

In den letzten Jahren ist die farbige Dach­gestaltung zu einem Schwerpunktthema geworden. Das Angebot reicht von Biber­schwänzen bis zu engobierten Ziegeln. Auch haben einige Hersteller bei den Glasuren auf die früher üblichen Pigmente mit Blei, Cad-mium und Selen verzichtet.

Ziegeldächer

Abgelegt unter: Ziegeldächer — admin @ 01:21

Ziegeldächer sind Teil unserer Kulturge­schichte und solche mit einem Alter von 120 Jahren keine Seltenheit.

Im mitteleuropäischen Raum sind im Wohnungsbau geneigte Dächer vorherr­schend. Sie unterteilen sich in steil und in flach geneigte. Flachdächer sind allerdings nicht so oft vertreten. Lediglich im Bungalow-Baustil der 60er Jahre war diese auf lange Sicht anfällige Dachform üblich.

In der Regel richtet sich die Dachform nach dem vorhandenen Gebäudegrundriß und den regionalen Witterungsbedingungen. So findet man zum Beispiel in schneereichen Gebieten Dächer mit einem geringen Nei­gungswinkel und einem großen Dachüber­stand. In wind- und regenreichen Regionen gibt es dagegen steile Dächer mit geringerem Überstand.

Neben der Dachneigung ist die Dachform wichtiges architektonisches Gestaltungsele­ment. Ob Pult-, Sattel-, Walm- oder Mansard­dach, die Form muß den Bewohnern gefallen. Das Dach muß - siehe Landesbauordnung oder Bebauungsplan der Kommune - aber auch in die Gegend passen.

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